Manchmal dieses Ungefähre in Gedichten. Es könnte sein, ein durchsichtiges Vielleicht oder weiße Tinte auf Löschpapier. Wörter, die nicht zu fassen sind. Schon mal ein Silberfischchen zu fangen versucht. Flink und lichtscheu, flügellos. Sie brauchen es warm und feucht. Im Badezimmer der Duschnebel, der sich auf kalte Kacheln schlägt. Alles muß scheinbar irgendwohin. So ergeht es den Wörtern im Gedicht. Sie sind in neuer Umgebung und müssen sich erst zurechtfinden. Das dauert ein paar Jahrhunderte mitunter. Das Ungefähre ist nichts, woran man sich gewöhnen sollte. Vieles könnte sein. Interessant ist, warum es nicht ist.
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