Erste Schneeflocken in langsamstem Schwebeflug. Wie Versprengte oder Mitglieder eines Erkundungskommandos, die feststellen sollen, ob es hier unten bereits soweit ist. Unwillkürlich denke ich an Fallschirmspringer.
Der Zauber des ersten Schnees. Eine Verwandlung. Ich möchte dann jedes Jahr wieder aus dem Haus stürzen und ihn begrüßen. Eine Schneewanderung beginnen. Diese ersten Flocken reichen dazu nicht aus.
Ich hörte gestern von einem Buch, in dem ein Sprachforscher, der sich auch als Lebenskundler und Alltagsphilosoph betätigt, auf das Glück der kleinen Dinge hinweist. Sie seien dem vermeintlich großen Glück vorzuziehen. Ich verstand das sofort.
Mein großes Glück könnte ich nicht einmal skizzieren, unter keinen Umständen ausmalen oder detailliert beschreiben. Ich suche kein Woanders, dabei bleibt es. Nur hin und wieder möchte ich etwas besser sein.
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