Am Ende des Prozesses

Es ist gut, daß die Feiertage nun enden. Ich habe eine Menge gelernt. Ich lief mit den Ahnen und sie kämpften in mir. Der Mond sah kalt lächelnd zu, wie ich mich aufführte und trug. Alles liegt in brüchigen Schichten um uns und in uns. Throne stürzten ein, Feldzeichen landeten im Staub. Austausch der Symbole, Wachablösung, Parole Lebentod. Etwas wie Fortschritt irrlichterte vorbei und gab einen schönen Schweif in der Nacht. Im Stall scharren die Tiere. In der Hexenkammer betet die Alte. Die Wolkendecke zieht sich zu. Sind die Kinder im Haus? Nun dieser Regen, als sei Waschtag. Nur in meinem Kopf. Draußen sind apokalyptische 12°C. Kerzen brennen, ich trinke den roten Wein und bekomme eine Ahnung, was mit all den Seelen geschah. Ich war dabei, als man sie fing und folterte.


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