Die Dörfer schlafen. Unter alten Bäumen lagern Scheune, Stall und Haus. Aus den Fenstern dringt Licht, sonst wäre es aus. Da stehen ja auch zwei Autos. Wo Autos stehen, sind Menschen nicht weit. Es gibt nichts zu tun, wenn der Stall leer ist. Auf den erschöpften Feldern steht die Zwischenfrucht in Nebel und Grau. Auf dem Weg zum Wald läuft eine Familie mit Hund. Der Hund läuft voraus und prüft die Spuren. Wenn er gerufen wird, jagt er zurück und läßt sich für sein Gehorsam belohnen. Er ist noch jung und ängstlich, es ging ihm nicht gut, als er klein war. Dann wurde er gerettet. Er ist dankbar. Die Rotorblätter der Windräder drehen sich langsam und stetig, als würden Minuten zerteilt. Am Waldrand kommt der Hund an die Leine. Die Menschen sprechen miteinander, da sie Themen haben. Sie sind sich sehr vertraut, es braucht fast nichts. Jeder bleibt selbst über die Jahre, die Veränderungen ereignen sich unmerklich. Eine Runde im Freien endet beim Auto. Zurück durch die schlafenden Dörfer, wo die Autos anzeigen, daß gelebt wird.
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