Von Herzen

Southside of Heaven, Ryan Bingham. „When I die Lord won’t you put my soul up on a train / Won’t you send it southbound and give it a cool blues-man name / I’ve been lost on them back roads so many times, I’ve gone blind / Losing faith in my family had driven me out of my damn mind“. Weiter in der Reihenfolge der Songs des grandiosen Mescalito-Albums aus dem wichtigen Jahr 2007. Der Cowboy in mir braucht Stoff.

Zweiter Tag des neuen Jahres bricht eben an, 12 nach Mitternacht. Wie soll ich stillsitzen, wie könnte ich? Ich bin wieder da, wo ich hingehöre, ich bin wieder hier. Berlin feucht und neblig, die Lichter wie gesprüht. Der Mann im Spätkauf meines Vertrauens wünscht ein gutes neues Jahr, wir sprechen darüber, was gut bedeutet: für uns alle und persönlich. Keine leichte Zeit, sicher, doch wenn sich alle ein bißchen Mühe geben, sagt er, wird es ein gutes Jahr werden.

Ever Wonder Why: „Then I take a pen and a little piece of paper / I scribble on down the lines / And what you’re hearing now / Is something I found / Hidin‘ way down inside // The cellar of my heart“. Die letzte Strophe klingt, als wolle er sich entschuldigen: dafür, daß schlechte Stimmung entstanden sein könnte: „And I hope everybody had a real good time / I hope I didn’t bring you down / These ain’t sad songs / So don’t take ‚em wrong“. Die Erklärung: „I haven’t been home in a while“. Letzter Vers: „Well, I’ll see you all around.“


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