Als Jugendlicher dachte ich, es müsse doch „einen Trick“ geben, mit dem das Leben zu meistern sei, so daß es Freude bereite und nicht mechanisch und stumpfsinnig ablaufe wie ein Pflichtprogramm. Die Erwachsenen, denen ich dabei zusah, wie sie ihre Zeit einteilten und verbrachten, hatten mich frühzeitig gewarnt. Das Leben sei nicht Jux und Tollerei, sondern harte Arbeit. Einige von ihnen hatten das mehrfach wiederholt. Sie hielten mich wohl für einen Träumer und dachten vermutlich, daß es höchste Zeit sei, mich zu wecken und meiner Vorstellungswelt zu entreißen. Ich aber hielt an meiner Idee des Glücks fest, recht hartnäckig. Ich würde mich dem Stumpfsinn niemals ergeben. Den Trick habe ich nicht gefunden, doch mir dämmert allmählich, daß er in vollkommener Geistesgegenwart besteht. Sie ist allerdings nicht ein Trick, sondern reinste Wirklichkeit, ein Leben im richtigen Augenblick.
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