Fahrten und Fußwege im Dämmerlicht des anbrechenden Tags. Aus dem fahlen Grau erstehen Umrisse, Flächen, Figuren und Zeichnungen. Sie treten daraus hervor, als wollten sie oder könnten sich vorstellen, durchaus einzeln, jedoch als Teil einer jeweiligen Vollständigkeit, nacheinander, zurückhaltend, höflich, scheu. Sie finden einen ersten Sinn für Begegnung, der kühlen Frühe zum Trotz, die festhält wie in einem Bett oder der Erinnerung an ein Bett. Stehend, wartend, fröstelnd. Das Weggeworfene der Tage und Monate unter den Büschen am Rande der Gleise scheint auf. Aus Plastik. Möchte auch bemerkt sein. Das Anthropozän bildet Schichten. Eine hellgraue, einst weiße, nun zerfetzte Unterhose im Dornenstrauch demonstriert Kapitulationsbereitschaft. Die Züge fliehen in viele Richtungen. Das bewegte Leben übt sich täglich unten ein. Hier steht nur, wer nicht anders kann. Zum Trost gibt es Kaffee. Keine Krähen in Sicht. Sie schlafen noch in ihren schwarzen Kolonien. Über eine der Brücken fährt ein die Bahn. Nichts wie weg hier. Die Einzelheiten werden aufdringlich.
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