Es ist, als liefe man früh bereits durch die Straßen der Sätze und betrachtete aufmerksam die Fassaden der Wörter und ihre Gärten. Bei manchen sind die Fenster zugezogen, woanders brennt Licht. Einige sind prachtvoll, andere stehen dort übersehen herum, obwohl sie doch zuverlässig sind. Selbst für ein bißchen Impressionismus sind sie zu gebrauchen. Einige Prachtstücke machen sich breit vor herausgehobener Wichtigkeit. Ehrensache, nicht eigens vor ihnen stehenzubleiben. Die kleinen schmalen haben es mir heute morgen angetan. Ich verweile vor einem bestimmten und warte auf ein Zeichen. Da wird eigens die Tür geöffnet und jemand winkt. Ich trete ein und bin auch etwas ängstlich. Der Flur ist tief und still. Ich soll ohne Scheu sein, heißt es. Ich vertraue und taste mich weiter.
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