Zug und Insel

Bilder aus einem Traum, eine Reise. Erst war da ein Zug, doch ich hatte meine Leute verloren und lief durch die Gänge und Räume dieser fremdartig und geheimnisvoll anmutenden Bahn, in der es mehrere Etagen, Sitzecken, Bibliotheken, Bars und Schwimmbecken gab. Die Einrichtung entstammte einer vergangenen Epoche und erinnerte an Art déco. Dann befanden wir uns auf einer lang gestreckten Insel, jemand erklärte, wie viele Tage man benötigte, um zu Fuß von einem Ende zum anderen zu gelangen; das war zum Staunen. Vielleicht fuhr der Zug auf dieser Insel weiter. Ich stand mitten im Freien, um mich war Wald, es gab Wege, ich bewegte mich intuitiv. Irgendwo mußten meine Leute sein. Ich sah kleine Kinder hart an einem Abgrund spielen, ihre Eltern mochten sonstwo sein. Ich lief an ihnen vorbei einen Pfad hinauf, der zu einem Aussichtspunkt führen sollte. Ich kam nie dort oben an. Stattdessen schlug ich mich seitwärts durch Gebüsch und Gehölz, denn nun wußte ich, daß sie sich doch im Zug befinden mußten. Es gab dort einen langen Gang entlang verhängter Kabinen, den ich bei meiner Suche ausgelassen hatte. Dummerweise erinnerte ich mich nicht mehr des Fahrtziels. Es ging immer weiter, glaube ich.


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