Unter diesen Menschen in diesen Bahnen, diesen Geschäften, diesen Cafés, auf diesen Plätzen, diesen Straßen, all diesen Strecken des täglichen Verkehrs denke ich: O mein Gott, was für eine Zusammenstellung! Wer hat sich das ausgedacht? Wer ist dafür verantwortlich?
Keine Antwort meistenteils, doch manchmal eine Resonanz, etwa derart: Dies ist nur ein Versuch – noch einmal: dies ist nur ein Versuch – er kostet Sie das Leben – uns beschert er wichtige Erkenntnisse – bleiben Sie uns gewogen – wir schätzen Sie über die Maßen – halten Sie sich intelligent und wach – bitte.
Das menschliche Leben dreht sich um Gruppenbildung. Damit ist das historisch Entscheidende ausreichend und eingängig erklärt. Alles wirklich Gute ist Zugabe. Die Geschäfte der Gruppen bewegen sich mittleren Maßes. Daß die Langeweile ebenso spät einsetzt wie die Erkenntnis, ist das Überraschende.
Unter diesen Menschen suche ich jederzeit das Schöne, damit ich schnell zurückfinde in die ungeheure Bewunderung, die ich allem zolle, was ist. Und über das Schöne, das in solchen Augenblicken das Gelungene, das Geglückte oder Angemessene sein mag, erkenne ich den verschwiegenen Sinn. Und warte auf ein Zeichen, daß verstanden ist.
Ja, taumeln denn diese Leute um mich? Wo sind sie? Was hält sie beschäftigt, was treibt sie an? Wer hätte je gewußt, was Wirklichkeit ist! Es gibt einen Satz von Gregory Corso, den ich schätze. Er lautet: „Ganz allein an einer Straßenkreuzung stehen, auf niemanden warten, das ist Power.“
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