Vor etwa einer Woche lief ich hinunter zum Platz der verschenkten Freude, entrichtete zur Seite einen herzhaften Gruß den Toten, die sicher ihr Bestes gegeben haben (Friedhof), turnte über einen vergitterten Schacht, unter dem die Untergrundbahn toste, und dachte fröhlich über die Möglichkeiten eines Spaziergangs nach, den anzutreten ich nicht in der Lage war, da die heilige Arbeit mich rief. In der Hand hielt ich eine Ledertasche, in der sich Papier befindet, zusammengebunden zu Büchern und Heften, die mir zuweilen etwas bedeuten. Deshalb trage ich sie mit mir. Ich lief abwärts, das Gefälle ist nicht ganz unerheblich. Von unten kam eine Frau mit Kinderkarre, neben der Karre oder an sie gebunden trottete ein kleiner Hund. Die Frau hatte Mühe, denn die Karre war schwer. Ich konnte nicht erkennen, was in ihr saß: doch es war groß, sandfarben und wirkte schwer. Als wir auf nahezu einer Höhe waren, erkannte ich, wer der Geschobene, der Passagier, der kleine König war. Die Frau aus dem Volke (wie mein Großvater sagte) schob einen Mops, einen fetten, kugelrunden Hund. Groß und unglücklich wie ein Kartoffelsack saß er auf dem für Kleinkinder bestimmten Sitz und stierte nach vorn mit diesen tränenden, nichts mehr hoffenden, nur noch fürchtenden Augen. Ich bin ein Unglück, drückten sie aus. Und ich hätte lachen sollen oder lächeln können angesichts dieser Groteske. Schiebt eine Frau einen Mops den Berg empor. Der Hund ist zu fett, um das selbst noch schaffen zu können. Neben der Karre trottet ein zweiter Mops, der gerade noch laufen kann. Auch er japst, genauso wie die Hundehalterin, die sich offenbar übernommen hat mit diesen zwei Gesellen oder nicht verstehen kann, daß sie (Hunde) den Menschen ähnlich werden, wenn wenig geschieht, was nach Bewegung aussieht. Ich wagte nicht, in die Augen der Frau zu schauen. Der Mops in der Karre war riesenhaft groß. Nie zuvor sah ich einen solchen Giganten. Vielleicht, überlegte ich noch, als ich längst woanders war, vielleicht ist er ihr ganzer Stolz. Und der Kleine neben der Karre wird erst noch.
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