Auf der Straße der Staub

Jeremiah tritt auf die Straße. Da ist bereits allerhand los. Eben trifft die Postkutsche ein, wird sofort entladen. Kisten, Koffer und Körbe stehen neben den mannshohen Rädern. Die Kutscher klopfen sich den Staub von der Kleidung, auf dem Kutschbock zeigen zwei Gewehre in den blauen Himmel über Starbelle. Noch immer kommt es zu räuberischen Überfällen. Die Zivilisation walzt sich westwärts wie ein schwerer Teppich und überdeckt den Schmutz. Als Jeremiah zuletzt im Osten war, juckte ihm ständig die Haut und er kratzte sich blutig. Das Jucken hörte auf, als er den Missouri überquerte. Vor dem Büro des Sheriffs stehen drei gesattelte Pferde an der Tränke. Der Krämer fegt vor der Ladentür und sieht kurz auf. Dabei verfängt er sich in Jeremiahs Gesicht und schnellt sofort wieder nach unten, wo es noch nicht sauber genug ist. Auf den Bohlen der Veranda knirscht der Sand unter den Stiefeln, auf der Straße liegt ein Hut verkehrt herum. Jeremiah betrachtet die Frau, der aus der Kutsche geholfen wird. Sie trägt eine Winchester im Arm, Henry Rifle, nicht ungewöhnlich und doch ein Anblick. Sie nähert sich der Veranda, bemerkt Jeremiahs Blick, nickt kurz und tritt ein. Die Kutscher trinken Wasser, die Gepäckjungen tragen die Ladung zum Post Office. Zwei Koffer und ein Korb gehören der Lady, die hier offenbar etwas zu erledigen hat.


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