Weitergehen

Weiter und weiter und weitergehen. Nichts Trostloses darin, eher Ermutigendes. Denn dem Gehen könnte ein Gefallen sich zugesellen, eine gewisse Art, die Schritte zu setzen, den Körper fortzubewegen durch Raum und meinetwegen Zeit, vorbei an allem, was Gegenwart ausmacht, derzeit, später. Ein Rhythmus stellt sich ein und verläßt wieder. Eine Szenerie beschäftigt und ergötzt Auge und Sinn. Vorbei. Andere Jahreszeit, andere Sprache. Sonnenbeigabe, Mondforderung. Sternentribute. Wandelgänge im Innern eines Schneckenhauses ungeheurer Größe, bis hoch hinauf ins Herz. Nachrichten schießen ein, Botschaften ergeben gewisse Ablenkung des Wegs. Vorlieben entstehen nicht aus dem Nichts, doch wer weiß schon, was eine Abneigung ist. Etwas ruft sich auf, ein anderes versäumt den Einsatz. Wüßte ich, worum es sich dreht, bliebe ich sitzen und ließe buchstäblich alles kommen, alles.


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