Der Soldat, der an vorderster Front liegt, und sich darauf verläßt, daß man ihn nicht vergißt, ihn versorgt, auch ablöst, wenn er nicht mehr kann, liegt dort vorn im Schützengraben und starrt in die Nacht und wartet auf das, was nicht kommen soll, aber kommen wird. Nur eine Sache mußt du fürchten, hat sein Kamerad gesagt, wenige Stunden ist das her, fürchten mußt du einzig die Liebe, hat er gesagt, alles andere schmerzt sich aus. Die Liebe aber, die bringt dich um. Und wen sie nicht umbringt, den macht sie weise, eines fernen Tages. Ich bin, hat der Kamerad gesagt, eines ihrer unzähligen Opfer, vielleicht befinde ich mich deshalb im Krieg. Was ist dagegen der Feind? Den kann man abknallen, der ist dann tot.
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