Ich liege in der Badewanne und sehe eine Frau, die in der Badewanne liegt. Zeitgleich schaufeln wir uns platschend Wasser ins Gesicht. Bei ihr stürzt jetzt jemand ins Badezimmer und fragt, ob sie ein Bier trinken möchte. Es ist ihr eifersüchtiger Freund. Aus der Vergangenheit ist nämlich jemand aufgetaucht, den sie mehr liebt. Jetzt taucht sie unter. Sie ist im Film, ich liege in der Wirklichkeit. Ich muß nicht spielen, sie spielt eine Möglichkeit. Was gehen mich diese Paare an? Sie wissen nicht, was sie wollen. Es ist ihnen ganz unmöglich, etwas zu wollen. Sie wissen nicht einmal, was sie sollen. Glücklich sein – doch wie geht das? In ihrem Leben geht es um nichts, nur um Beziehung. Das reicht offenbar nicht. 3° kälter heißt der Film. Insofern müßte man sich ein Schicksal herbeisehnen.
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