Klar

Andere versuchten mich auszuforschen. Sie nannten mir Stichworte, von denen sie dachten, ich schnappte nach ihnen wie die Forelle nach dem Köder. Süßes Bemühen, mir Köder hinzuhalten, als sei ich gierig genug, die Umstände zu mißachten. Die Umstände sind unwürdig, das läßt sich doch denken. Ich sollte bekehrt werden. Man kann mich nicht bekehren, weder durch Versprechungen, noch durch Drohungen. Schlagt mich tot, ich werde nicht sagen, was gesagt werden soll. Das weiß doch jeder, daß das nicht fruchtet. Ich muß mich richten, doch wonach eigentlich genau? Ich wollte mich einrichten in dieser reichlich ärmlichen Welt, doch die Umstände machen es mir schwer. Vielleicht sollte ich es allmählich den Umständen schwer machen, es mir schwer zu machen. Gott, wie brav wir agieren, wir kleinen Kinder des Nachhalls eines Wunders der Materialität im Gefolge eines Staatsterrors beispielloser Art und Weise, nun windschattend in den öden Refugien von Gehorsam durch Einsicht in die Verhältnisse, die ja durchaus schlimmer sein könnten, nämlich erneut nackte Willkür. Trinke viele, viele, viele Biere, renne aus dem scheiß Laden, suche erneut, führe woanders viele, viele viele Gespräche, lande sonstwo, ausgeraubt, erledigt, verzweifelt, rapple dich auf, stolpere weiter, wisch dir den Rotz aus der Fresse, gib bitte nicht auf, wir brauchen die Leute, die nicht aufgeben. Zünde Fürze an, das gibt Licht. Hör weg, wenn die Arschlöcher dozieren. Woran erkennt man ein Arschloch? Ich bitte dich – wir wissen alles.


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