Als ich die Jagdwurst aß, dachte ich an das Leben des geschlachteten Tieres. Ein Leben in Ställen und an Trögen zwischen anderen Schweinen. Dann kam der Tag des Transports und der Lauf durch die Gänge und Schleusen des Schlachthofs. Ein Leben, um eines Tages gegessen zu werden. So wie in der Natur, nur anders. Enger und geschützter, gefangen und betreut, nicht unter freiem Himmel. Kein Wühlen und Suhlen im Schlamm, kein fröhliches Grunzen. Nachts die Träume, von denen wir nichts wissen. Auch Tiere seufzen im Schlaf und laufen vor etwas fort. Sie fürchten sich und zeigen ihre Furcht. Die Jagdwurst stammt aus meiner alten Heimat. Ich kenne die Höfe, wie sie früher waren und was aus ihnen wurde. Aus traditioneller Hausschlachtung, steht auf der Dose. Bei einer solchen habe ich als Kind mitgewirkt. Das hat mich sehr beeindruckt.
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