Aber die Krähen

Unter den Bäumen wandeln die Krähen wie alte, gehässige Philosophen, betrachten versonnen die Welt und nicken. In ihren grauschwarzen Talaren könnten sie auch Geistliche eines Ordens sein. Wenn einer der Ordensbrüder blinzelt, erkennt der Fremde, daß ihnen das Verworfene nicht unbekannt sein kann. Etwas Lauerndes und Sprungbereites ist ihnen eigen: als könnten sie jemandes Schwäche oder Tod kaum mehr erwarten. Niemand darf sich ihnen nähern, das lassen sie nicht zu. Als wäre ihr Wissen ansteckend oder gefährlich. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, heißt es, von denen kein Sterblicher wissen darf.


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