„Warum bist du nicht erschrocken, wenn ich dir erzähle, wie sehr mich mein Leben verstört, wie sehr ich es hasse, wie sehr ich mich verabscheue, wie oft ich mir schon wünschte, ich brächte es fertig und wäre plötzlich tot? Nur um nicht mehr zu leiden, nur um Ruhe zu finden vor mir selbst. – Allen anderen macht das Angst, deshalb erzähle ich ihnen nichts davon. Sie schicken mich sonst zum Psychologen oder schauen mich an, als sei ich krank. Aber ich bin nicht krank, ich bin auch nicht gefährdet, glaube ich. Ich denke nur dauernd darüber nach, wie schrecklich ich mich finde und wie ätzend schwer das Leben ist. Du findest das überhaupt nicht seltsam, deshalb ist es anders.“
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