Einmal werden wir es satt haben, modern zu sein. Dann beginnt ein buntes Ausmalen der Zukunft im Glanz der Farben und Leidenschaften großer Vergangenheiten. Erneut wird es nicht um die Wahrheit gehen, sondern um die Wünsche. Wir werden es satt haben, modern zu sein, da darin keine Ehre mehr liegt. Der Krieg ist geschlagen, die Siege wirken verjährt. Noch mehr Technik – müde winkt man ab. All diese Krämer mit den Bauchläden voll nützlichen Geräts – sie erschöpfen einen. Es wäre schön, selbst ein Instrument zu spielen, um zu musizieren. Vielleicht ist es ratsam und gut, vor die Türe zu treten und zu lauschen, ohne daß Fäden aus den Ohren hängen, die wieder nur in ein Gerät münden. Wie klingt ein Tag mit echten Geräuschen, wie schmeckt ein Leben ohne Geschmacksverstärker … Wir werden die Welt als Wirklichkeit neu entdecken. Das wird ein Fest. Die Sinne werden jubeln, man entläßt sie aus ihrer unnötigen Gefangenschaft. Wie ein Spuk verschwindet das falsche Wesen, eines von vielen, dem weitere folgen werden. Dies ist keine Utopie, es findet bereits statt. Nur die Ahnungslosen rüsten technisch weiter auf, als sei auf diesem Weg das Glück noch möglich.
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