Ist man mobilisiert, staunt man über die Trägheit der Masse. Gut möglich, in sie als bewegter und losgeschossener Körper schmerzhaft einzuschlagen. Solches geschieht. Ist man beruhigt, nahezu undynamisch, auf Sicherheit und Beharrung bedacht, werden umgekehrt die Losgelassenen einem lästig, wenn nicht gefährlich.
Auf diese Weise geht es hin und her, sogar innerhalb der eigenen Person, die aus vielem besteht. Diese Nacht ist nicht die letzte Finsternis, der kommende Tag nicht Allbeginn des Lichts. Nach dem Großen Regen folgen die Tage des Durchatmens, des Bedenkens auch, vor allem des Trocknens.
Wie schnell möchten wir denn sein, schon wieder ganz woanders, wir sogenannten Flüchtlinge, wir nahezu Vertriebenen, wir vorgeblich echten Dissidenten eines verlogenen Komforts? Und wo denn sein und warum dort? Wir leben hier und jetzt, wir trocknen gerade, wir denken nach. Es ist Juli, der Sommer ist da.
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