Ich lausche dem Regen, er ist gut für meine Entwicklung, sagte der Junge, den das Leben aufruft, in den nächsten Jahren ein Mann zu werden, allmählich und Schritt für Schritt und sicher nicht allein gelassen in dieser weiten Welt mit ihren tausenderlei Wirklichkeiten und Wähnereien. Erneut spendet der Sommer uns Regen, ich sitze am offenen Fenster und lausche hinaus. Der Regen ist auch gut für meine Entwicklung, ich bin zweiundfünfzig Jahre alt und mag ihn, mehr als jemals zuvor in meiner Laufbahn als Sonstwas. Der Regen wäscht die Zuschreibungen und Bezeichnungen ab, sie fließen über den porösen Zement und verschwinden im Abfluß des Wissens. Es ist nicht schlimm, älter zu werden, ich mag es sogar. Das zu erklären bedürfte weniger Sätze, doch eben jetzt fallen sie mir nicht ein. Ein jeder möge sich geborgen fühlen in der Hülle seiner ergebenen und erstrittenen Jahre.
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