Der erste Tag

Ausufernder Traum, in dem Frauen vorkamen, zwischen denen ich mich nicht entscheiden konnte. Sie waren schön, eine jede auf eigene Weise, und verlockend. Ich irrte zwischen ihnen herum, setzte mich zu der einen, zu der anderen, zu einer weiteren. Das Haus bestand aus einer Wand mit einer langen Reihe von Fenstern, wie in einem Schulgebäude oder einem Bürohaus. Im Flur herrschte Wartezimmeratmosphäre, Stühle standen in langer Reihe. Ich betrat keinen der abgehenden Räume, stattdessen lief ich im Kreis: durch den langen Flur zur hinteren Glastür, hinaus ins Freie, wo entlang der Fensterwand Bänke aufgestellt waren, dann durch die vordere Glastür zurück ins Gebäude. Ich war dort nicht allein. Ab und an saßen die Frauen im Innern auf einem der Stühle oder im Freien auf einer der Bänke, oder auch nur eine von ihnen. Wir führten tonlos intensive Gespräche, bald kannte ich eine jede und hätte dieses Kreis- und Kennspiel gern noch fortgesetzt, sogar fortsetzen müssen, da ja nichts entschieden werden konnte. Unverrichteter Dinge kehrte ich zurück in den ersten Tag.


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