Hier ist gar nichts fertig, nichts steht fest. Vieles wackelt oder hängt windschief in der Gegend. Beobachtungen und sogenannte Reflexionen, aus Worten gehäkelt oder zusammengetackert in Anfällen von Übermut, aus Lust und Laune, aus Niedergeschlagenheit oder herbstlaubfarbener Melancholie. Die Kastanien liegen verstreut des Wegs wie Verlorenes, auch die Haselnüsse, die im Winter so gut schmecken. Ich kann immerfort nur beginnen, habe für das Ende kein Talent. Mein Leben besteht aus Improvisationen des Augenblicks und Interpretationen der Lage, ich kann nicht alles sein oder werden, selbst wenn ich manchmal sehr möchte. Bald schneit es auf die Baustelle, Eltern haften für ihre Kinder. Vorsicht, es sind Gruben gegraben, da liegen auch Nagelbretter herum. Nein, der Bagger ist kein Spielzeug, leider nicht. Wann der Bau fertig wird? Das wird er nicht, er ist ein offenes Werk.
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