Wege zu unterscheiden

Viertens habe ich beschlossen, daß immer noch deutlicher ich mich zu verstehen habe. Nicht, um falschen Wind zu machen, sondern um jenem nachzugehen, worüber andere schweigen. Mir erscheinen sie, die anderen, als säßen sie in Burgen, in Verliesen oder auf Türmen erdachter Höhe. Ich weiß nicht, wer sie sind. Ich befürchte, es sind viele. Sie schweigen zu bestimmten Fragen, zucken mit den Achseln, wissen nicht oder erinnern sich nicht oder finden zur Zeit nicht die richtigen Worte. Ja, was war denn damals bloß los, als sich die Wege trennten und die Ziele unterschieden? Wer wurde gepäppelt und gehätschelt, wem wurde abgeraten und gedroht. Ja, das gehört alles zum Spiel, jeder wird bezahlen, vollständig. Es geht nicht um die eine geltende, sondern um jede geltende Währung. Währung heißt Wahrung – was also ist wahr und zählt, was nicht? In diese Konfusionen geriet ich hinein, ohne zu wissen, daß ich geriet. Ganz allmählich komme ich klar, stelle aber fest, daß meine Gefährten von damals längst eingeschlafen sind oder es nicht nötig haben, solchen Spitzfindigkeiten nachzueilen. Ich höre schon: Komm du erstmal  in die Lage. Nun, ich kam in eine andere und komme in weitere, unausgesetzt. Manches kann ich erkennen, anderes nicht. Deshalb die Gespräche.


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