Empirie

Auf dem Friedhof durchstöbert der Fuchs die Abfallbehälter, trottet entlang des Zauns, springt herüber. Er kennt das Nahrungsangebot und die Orte, eine Route hat sich ergeben, er absolviert sie Nacht für Nacht. Er verschwindet zwischen den geparkten Autos und überquert kurz darauf die vierspurige Straße ohne Eile, zielstrebig und präzise wie ein Jäger. Die Geschwindigkeit der Wagen, die den Berg heraufkommen, ist ihm ebenso bekannt wie die Geschwindigkeit der Wagen, die den Berg hinunterfahren. Die Menschen zu Fuß tun ihm nichts. Meist sind sie betrunken oder in Gespräche vertieft oder hören eine Musik. Sie treiben sich lautstark in Gruppen herum und verlieren an die Gruppe Aufmerksamkeit und Intelligenz. Der Fuchs weiß das nicht, aber er schätzt es richtig ein.


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