Überall lag Geld herum, steckte zwischen den Seiten ungelesener oder vor langer Zeit das letzte Mal aufgeschlagener Bücher, in den Innentaschen der Jacken und Mäntel, in den Winkeln der Schubladen und Schränke. Ich fand es unter dem Bett und unter den Teppichen, unzählige zusammengefaltete Scheine Bargeld. Ich selbst mußte sie im Laufe der Jahre gesammelt, gefaltet und versteckt haben – nun waren sie plötzlich aufgetaucht, wie aus dem Vergessen. Dann sind meine Aussichten ja prächtig, dachte ich, noch benommen von der Überraschung, gar nicht mehr arm zu sein. Ich begann die Scheine auseinanderzufalten und auf Haufen zu sortieren, das ging in die Tausende. Als ich aufwachte, waren sie fort. Nun lese ich die langweilige Traumdeutung.
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