Fahrtenbuch mit Strömungen

Getümmel, Stimmen durcheinander, Gewimmel, es gab eine Linie, von der andere Linien abzweigten, denen man folgen konnte, sofern man mochte, von denen man abbog in ein anderes Tal, wenn das vielversprechend erschien oder still. Schließlich wurde man zurückgerufen an den Tisch, um das Abendbrot zu nehmen, gemeinsam, denn das war wichtig. Gemeinsam war wichtig; allein hatte man keine Chance. Die, die es allein probierten, kamen steif und als Leichnam zurück, wurden in die Erde gelassen an Stricken, lagen nun endgültig in einem Kasten aus billigem Holz. Getümmel wie in einer Bar, da wurden Neuigkeiten ausgetauscht, die das Leben darstellten in Geschichten und Entwürfen. Jeder trug das Seinige ein in den Haufen Vermischtes, den man Zeitung nennen sollte in weiterem Sinn. Gedruckt entschied nicht, sondern interessant. Mittendrin sein, Kopfschmerzen hin, Bauchschmerzen her, und morgen zu früh aus dem Bett – das konnte erwartet werden, das war normal. Wie sich die Wege verbinden und verknoten –  Stricke, Seile, Bänder, Fäden. Die Bilder fassen ineinander, die Modelle sind bekannt. Straßen und Flüsse, Siedlungen und Flecken, Blätter und Landkarten. Kein gravierender Unterschied. Die Erschließung des Raums, innen und außen. Aus der Drift erwächst der Plan entlang der Muster.


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