Paradox

Paradox, eine filmische Westernsatire mit Neil Young und Willie Nelson, Regie Daryl Hannah, bietet in verwackelten Aufnahmen und billiger Digitalqualität dieselbe selbstgefällige Wir-sind-cool-Attitüde etablierter Off-Stars, wie wir sie aus ähnlich selbstgefälligen Jim-Jarmusch-Filmen kennen. Die schauspielernden Laiendarsteller benutzen eine Spitzhacke und suchen nach ‚Gold‘, stoßen dabei auf Drähte, Kabel und ein altes Mobiltelephon, Kritik an der müllproduzierenden Zivilisation, Pluspunkt bei den Kritikern. Zwei sitzen auf einem grob zusammengezimmerten Doppelklo mitten in Prärie, der eine sagt: Mit der Liebe ist es wie mit einem Furz. Je mehr du dich anstrengst, desto mehr Scheiße kommt raus. Neil Young gibt den Soundtrack zum Film, eine Hand wäscht die andere. Vermutlich soll dieser Film ein Denkmal sein oder werden. Wofür? Vorschläge an Netflix oder den Rolling Stone. Schön sind die Tiere, die Gräser, der Wind.


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