„Es ist kein Leben, dies tägliche Schmieren und Spritzen und Quacksalbern, und am Abend so müde sein, daß man heulen könnte. Aber wenn ich mir vorstelle, was ich machen sollte, weiß ich es auch nicht. Den Laden verkaufen und fortgehen – aber wohin? Oder eine Arbeit anfangen, ein Stück, eine Novelle – aber wozu, für wen, worüber? Alles so erledigt, ausgepowert, abgeknabbert, und schließlich kotzt man vor sich selbst.“
Gottfried Benn, Brief v. Dezember 1921
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