Wärst du am Leben, wäre ich heute bei dir. Wir könnten feiern und sprechen und in die tiefe Nacht hinein lachen. So war das damals, es fehlt mir. Andererseits muß jeder gehen, früher, später, eigener Wege. Unvergessen schreiben sie auf Kränze, meißeln es in den harten Stein. Ich bin jetzt älter, als du werden durftest. Oho. Ein wunderschönes scheiß Leben ist das, wie du weißt. Ich halte durch, mache weiter, tanze gleich noch auf dem Dachfirst, so wie du als Kind, die du mondsüchtig warst. Du sahst auch Elfen über einem Weiher tanzen, dazu muß man begabt sein, das bekommt nicht jeder. An deinem Grab nicht die Spur von Leben, das beruhigt mich. Wir treffen uns ganz woanders.
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