Scherben

Zurück im Café. „Die Kuchenteller sind kaputt, aber du kannst wieder hier arbeiten“, sagte der Chef; seine Frau nickte und versuchte ein Lächeln. „Was ist mit den Tellern geschehen?“ fragte ich. Die Chefin sah mich an, als wolle sie sagen: Aber das weißt du doch am besten. Jemand mußte mit dem Hammer auf den Stapel eingeschlagen haben, die Porzellanscherben lagen im Halbkreis verstreut um die Servicestation. „Kommen denn noch Gäste?“ fragte ich. Er nickte: „Die werden schon kommen. Aber erst brauchen wir neue Kuchenteller.“ Sie sagte: „Ich besorge neue. Ob es zehn für den Anfang tun, dann habe ich nicht so schwer zu tragen?“ Ich holte Kehrblech und Handfeger, sie standen dort, wo sie immer gestanden hatten: im hinteren Flur. Ich bückte mich und dachte lustlos ans Glück.


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