Nachts erscheint die Welt bewohnbar, es mag regnen, aber das Pflaster glänzt, Stein für Stein, meine Schritte sind gerichtet, ich gehe heimwärts. Da sind die Laternen, da sind die Bäume, da liegt der Mittelstreifen mit Bäumen. Jenseits vom Mittelstreifen ist der Kiosk, der Spätkauf, die Räuberhöhle. Da muß ich vorbei, das ist die Schranke, die Mutprobe, auch Narretei. Woanders lauern sie Wildschweinen auf, hier ihren Kunden und Opfern. Brauchst du was? Nachts dieses Tropfen des Regens auf das Zinkblech der Fensterbank, anhaltend und beruhigend. Von mir aus könnte es regnen bis Mai. Nachts sind die Dinge entbunden, träumen vor sich hin.
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„Nachts erscheint die Welt bewohnbar, es mag regnen, aber das Pflaster glänzt, Stein für Stein, meine Schritte sind gerichtet, ich gehe heimwärts. Da sind die Laternen, da sind die Bäume, da liegt der Mittelstreifen mit Bäumen. […] Nachts dieses Tropfen des Regens auf das Zinkblech der Fensterbank, anhaltend und beruhigend. Von mir aus könnte es regnen bis Mai. Nachts sind die Dinge entbunden, träumen vor sich hin. “
Schön!
Ich liebe den Regen auch. Gestern – sonntagmittags! – war ich fast allein in Mauerpark et al.
Na, ich möchte noch ein bisschen über Nacht und Regen und Tag und Regen und Nacht und Bewohnbarkeit und … nachdenken.