Nacht. Schweigen. Glück. Schon taucht das Licht auf, schreckt die schlafenden Dinge. Die Rosen warten, die Gräser wollen wachsen. Die Gläser vom verflossenen Abend stehen auf dem Tisch im Garten wie Verlassene. Wir haben gespielt und gelesen, es war ein Fest. Mir war sonderbar zumute, Teil von etwas derart Schönem zu sein, das wächst und atmet und sich bewährt. Ich war verwegen genug zu behaupten, Skizzen sei die beste Lesebühne Berlins, da würde sogar ich hingehen, der nie zu einer Lesung geht, insbesondere dann nicht, wenn es „lustig“ zugehen soll. Ich lache mir selbst was, da brauche ich keine Lesung. Früh beginnt der Tag, es gibt die Vogeluhr. Fenster auf, zuhören. Dennoch schön schlafen, sich einschmiegen in die Klänge der endenden Nacht.
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