… daß wir denken müssen. Deshalb dürfen wir es lernen und können es üben. Woran erkennt man einen guten Gedanken? Daran, daß er befreit. Allein in mir bin ich eingesperrt. In Gedanken bereite ich täglich meine Befreiung vor, und manches von dem, was ich denke, übersetze ich sogar in Handlung. So entsteht Harmonie. Das Wichtigste bleiben die Gefühle, sie spenden die Sinnlichkeit. Gefühle und Gedanken lassen sich ungern auseinanderreißen, sie sind vereint und möchten es bleiben. Die Gedanken schaffen Distanz und sorgen für Überblick, das Gefühl sucht Nähe. Beides ist wichtig. Ihr Widerstreit ist aufschlußreich, er legt das Problem frei. Da zuckt ein alter Schmerz. Es geht um Heilung, die braucht ihre Zeit und gutes Vertrauen.
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