So daß ich gar nicht mehr an mich halten kann … Ich sehe einen Film, Episode einer Serie aus Schweden, Quicksand. Ich verstehe, was sie dort zeigen, es ist ‚entsetzlich‘ verständlich. So ereignen sich die Dinge, so ergeben sich Verhältnisse, so verknoten sich Probleme. Ich möchte alle paar Minuten einschreiten und ‚das Entscheidende‘ sagen. Niemand kann mich hören, die Serie ist abgedreht. Doch was ich sehe, geht über das, was dort geschieht (ausgedacht und gefilmt), hinaus. Ich sehe das Gezwängtsein des Menschen, das Zusammengedrücktwerden, das Gestauchte, das Verrenkte, das Verdrehte, Verkleinte, Bedrohte, Zerstückelte – die Folgen einer Prozedur namens Einfügung in den Gesamtzusammenhang. Es wird Gewalt getan jede verschissene und verschossene Sekunde auf diesem Planeten, es gestalten sich Akte der Anpassung, die jeder Beschreibung spotten. Stets hat die Mehrheit recht, und wenn es nicht die Mehrheit ist, ist es die Geschichte oder eine Utopie. Ein Hoch auf die stummen Akteure unserer gloriosen Existenz. Wir suchen weiter und stöbern seitwärts nach einem Ausweg aus diesem bezeugten Desinteresse.
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