Wieder und wieder reinigt sich der Geist und muß dafür die tausend Stufen der Qualen ersteigen. Es ist entsetzlich, solches mitansehen zu müssen, erquickend nahezu, selbst sie zu meistern. Literarische Lüge. Es mag im nachhinein erquickend scheinen, doch während die Qualen wirken, ist kein Ende der Qualen in Sicht. Der eigene Körper ist Austragungsort einer Folter. Der Körper ist eine schmale Behausung, zerbrechlich und zart. Darin tosen die Gewalten, übermächtig und ziellos, wahllos zuweilen und merkwürdig traurig. Die Leiden sind fort, es folgen die Lieder. Schöner Morgen mit lauten Vögeln, ich darf schlafen, die Stufen der Qualen gnädig vergessend. Geräusch des Atems, Geräusch des Winds, noch ist Nacht.
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