Längst schon Nacht, wenn nicht bereits Morgen. Ich bin wach, höre Ian Felice, kann nicht schlafen. In Memoriam und Signs of Spring. Ich habe die Songs empfohlen, prüfe sie erneut. Road to America – noch immer unterwegs? Schon gibt es ein neues Album der Felice Brothers, Undress. Wenige Leute sind bei Verstand. Ian Felice ist einer der echten Künstler, deren Wirken ich bangend verfolge. Als sei er ein Bruder, jemand zu Schützendes. Catskill Mountains – dort werde ich wandern eines Tages, vielleicht. Von dort stammen er und seine Brüder, und irgendwo dort liegt die schöne und dunkle Traurigkeit, die mir vertraut ist, als sei ich Teil ihrer. Umgekehrt könnte ich ihn ins Weserbergland einladen, da ist genug Traurigkeit für tausend Lieder.
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