Etwas Schönes, o bitte etwas Schönes nach Schmerzempfang und Depression. Etwas über Flüsse, in denen das lebensheilige Wasser seinen vorgezeichneten Weg in das Meer nimmt; etwas über den Wind, der die Samen der Pflanzen verteilt, durch die Felder und Wälder streicht, als sei noch immer Romantik; etwas über die Wolken, die hell wie eine Herde über den blauen Himmel ziehen, schafsfreundlich; etwas über die Sonne, die uns wärmt und wachsen läßt, so daß wir zu wissen meinen, daß es gut ist, ganz gleich was sonst noch geschieht; etwas über die Liebe, die nicht verweht, selbst wenn sie Stürme schicken oder den Hagel in Anschlag bringen. Etwas über sie, die wir nicht kennen und die einst Götter hießen und nun umbenannt (ich wollte schon schreiben: unbemannt) walten, ob blindlings oder gesetzhaft. Etwas über den Gott der Entropie, der mich bewegt hält auf elliptischen Bahnen im endlichen Raum. Etwas über das Streben eines Menschen, dem das Leben hinterhergeworfen wurde, als er schon so gut wie tot war. Draußen lachen sie, das geht nun wieder, das ist gut.
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