Auf Überraschungen ist Verlaß, sie stellen sich unregelmäßig ein. Man kann sich nicht auf sie einstellen, das ist ihr Bestes. Was sie ausmacht und was sie können, nimmt sich aus dem Moment. Darin erweist sich, was zu bieten ist. Ich habe lange Jahre in mich gekehrt gelebt – gekehrt gelebt. Ich sagte diesen Satz heute auf Englisch, da klang er anders. Ich möchte mich mehr nach außen wenden, sagte ich ebenfalls. Das sagst du seit zehn Jahren, wurde mir entgegnet. Das stimmt, ich sage das seit zehn Jahren, aber eines Tages geschieht es. Auf Überraschungen ist Verlaß, und wir sind uns verbunden, auch wenn wir nichts davon wissen. Das ist der größte und beste Schutz unseres Tuns – daß wir nichts davon wissen. Sonst verpfuschen wir es erneut.
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