Es gibt unterschiedliche Tiefen der Verzweiflung. Man muß jedoch auch an seiner Verzweiflung zweifeln. Ich sehe mich als Teil eines Experiments, das Natur und Kultur mit mir sich gestatten. Mal sehen, wohin das führt – ich weiß nicht einmal, wie es ausgeht. (Keiner von dort drüben will sich melden – oder sie tun es unentwegt, nur wir bemerken es nicht.) Ich erkenne mich an als immerhin interessante Versuchsanordnung und bleibe neugierig. Ich kam noch nicht auf die Idee, daß ich falsch sei. Die Frage ist, ob die eingerichtete Wirklichkeit mir gefällt und entspricht, einfacher gesagt – ob ich mitmachen will. Ich werde nun bemüht sein, sie mir besser einzurichten. Besser handeln als behandelt werden. Gute Texte schreiben, nicht lügen.
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