Ereignisse sind

Es geht hin und her. Kraft fließt ein, fließt aus. Blut fließt ein, fließt aus. Herzklappen öffnen und schließen. Flut und Ebbe. Nacht und Tag. Stunden abgestellt, angestellt, ruhig gestellt. Warten. Warten auf ein Wort wie Normalität, um lachen zu können. Norm und Wert, Ethiksalat, zwei Phrasen vor und drei zurück. Choreographie der moralischen Volkstanzgruppe. Der Gruppenleiter schlägt zum Takt in die Hände, er weiß nicht, was er tut. Die kleinen Boote treiben in der Bewegung des ruhlosen Wassers. Dazu die Musik, gräßliches Akkordeon, wer wird dich jemals spielen können. Es weinen die gefliesten U-Bahnschächte. Beim Aufstieg aus dem Untergrund die Treppen hoch ins Licht ein Geräusch, als knattere ein Motorrad. Dann war es doch nur der Furz des Typen vor mir, ich lief hinein. Gnade uns Gott, wenn es ernst wird, dann sind das unsere Nächsten. Was macht der Mond, ich kann nicht nachsehen, ich muß schon schlafen, endlich wieder schlafen.


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