Satt und sauber

Wer glaubt, die Geschichten gerieten einmal an ihr Ende und eines Tages sei alles erzählt, irrt. Wer so denkt, hat noch nicht geträumt. Jede Nacht werden neue Geschichten ersonnen und gesponnen, der Erzählfaden reißt nicht ab. Auch die Sprache gelangt an kein Ende, wieder ergibt sich eine überraschende Möglichkeit des Ausdrucks. Wir sitzen nicht fest, wir sind unendlich beweglich. Daß es ab und an eng wird, weiß auch der Fluß – wenn man ihn staut oder die Stromschnellen beginnen. Schon schießt er mit allem, was er hat, in die Tiefe, sich entladend, mitreißend und gefährlich.


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