In Erwartung seiner selbst leben – auch schwierig. Man wird sich selbst zum Spott, besonders Künstler. Deren Werk und Wirken muß reifen, da läßt sich nichts herausmanipulieren. Was kommt, ist echt, und das ist derzeit alles, mehr geht nicht. Schwer zu akzeptieren, denn die Ambitionen wollen sonstwas. Groß und berühmt werden, wichtig sogar. Sich einen Namen machen, aus der Menge der Namenlosen hervorheben. Man kann das belächeln, doch ohne Größenwahn bleibt Kunst Stümperei, und nicht nur sie: sämtliche Höchstleistungen blieben ungetan, wir trotteten gemeinsam und mittelmäßig gleich durch die Lande, einer Schafherde ähnelnd, friedlich und ängstlich zusammengedrängt, denn die Wölfe lauern der Wege. Wir müssen den Wölfen Zeichen senden, daß sie lernen, uns zu meiden.
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Ich glaube, Künstler sind Wölfe, die sich mit Schaffellen kleiden. Werwölfe die besten.