Übrigens finde ich es unanständig, den Preis des Fortschritts und des persönlichen oder gemeinsamen Vorankommens (hierhin, dorthin, wohin auch immer) zu verschweigen. Es gibt wenig geschenkt, also mußte dafür bezahlt werden. Und – weiß Gott – ich kenne die Errungenschaften des Fortschritts und gehöre nicht zu jenen, die sie wegreden wollen. Aber ich finde es unanständig, nicht über die Kosten des Erreichten zu sprechen, unanständig auch und beschämend, nicht der Opfer zu gedenken. Was ich bieten kann, ist ein Rundgang durch mein Heimatdorf nebst Schilderung, was Bauernarbeit früher geheißen hat. Nein, sie wurden nicht alt auf diesen steinigen Böden. Aber der Propaganda muß man entgegentreten, besonders dann, wenn sie der Ausbeutung und der Selbstausraubung das Wort redet. Wir verlieren Kostbares und bekommen es zu spüren.
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