Beine in die Hand

Wenn ich kaum noch atmen kann, wie soll ich dann schreiben. Den Satz hätte ich vor zwanzig Jahren notieren können. Da war nicht Vollmond, da kam ich hier an. Berlinschön. Befreit und erleichtert, beides hält an. Nur dieses Tun für Geld macht mich schwach, zunehmend mehr. Sie litten alle darunter, und die, die es nicht taten, litten unter etwas anderem. Daß ich mich nicht ausgesagt habe, das bedrückt mich. Nicht deshalb, weil dieses Ich sonderlich wertvoll wäre oder bemerkenswert. Vielmehr so: daß hinter dem Ich und seinen Maskeraden etwas steckt, das bisher niemandem bekannt ist, am wenigsten vermutlich jenem Ich, das sich als sprechend vorstellt mit Name und Überschrift und Adresse, gerade so, als gewährleiste dies Existenz. Wäre ich ein Stausee, würde ich mir die Sprengung der Staumauer empfehlen.


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