Suggestionen setzen auf Übereinstimmung. „Wir wissen, was du (insgeheim) willst.“ Sie umgehen ein imaginäres oder echtes Hindernis, zum Beispiel ein Tabu oder die öffentliche Meinung. Oder sie schaffen öffentliche Meinung oder ein Tabu. Suggestionen sind Werkzeuge der Sprachvernunft und der Vorstellungskraft. Suggestionen können auch helfen. „Nehmen wir an, Sie könnten das.“ Suggestionen an sich sind wertfrei. Der Benutzer entscheidet, wozu sie dienen. Positives Denken ist eine Suggestion. Religion ist Suggestion. Kunst ist Suggestion, Poesie sowieso. Philosophie bemüht sich um Rechenschaft und Transparenz, erschafft aber eine Suggestion nach der anderen. Sind Begriffe nicht eigentlich und wesensgemäß Suggestionen? Sie neigen dazu, es zu werden. Wer über die Begriffe verfügt, bestimmt das öffentliche Geschehen. Nichts ist harmlos.
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