Schon zeigt sich, weshalb der Film die suggestivste aller Kunstrichtungen ist. Denn der Film schiebt uns Bilder unter, die wir sehen, obwohl wir sie gar nicht gesehen haben können. Denn wir waren nicht im Ballsaal, nicht in der Drachenhöhle, nicht im Casino neben Robert de Niro. Aber die Bilder, die wir sehen, behaupten es – und können es beweisen. Wenn das keine Suggestion ist, verstehe ich den Begriff nicht. Wir sehen etwas, was wir selbst nicht gesehen haben, um es anschließend zu bezeugen. Deshalb wird es ja gezeigt.
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Gesehen schon. Aber nicht wirklich erfahren. Nicht wirklich erlebt. Film ist Theater.