Statt zu schlafen, wie es schön und richtig wäre, habe ich auf CNN zu verfolgen versucht, wie es in den USA politisch weitergeht. Nach allem, was dort sichtbar wurde, geht die Präsidentschaft an Joe Biden. Die Auszählungsprozesse der einzelnen Bundesstaaten sind unterschiedlich, die Briefwahlen spielen eine große Rolle. Der amtierende Präsident erhebt massive Anschuldigungen, vermag sie aber nicht zu belegen. Es scheint Teil seiner Wahrnehmungseinschränkung zu sein, daß immer dann, wenn er gewinnt, die Dinge richtig laufen, und gegenteilig, wenn er verliert. Warum gelangte er ins Weiße Haus, wie konnte er sich dort vier Jahre halten? Die USA beginnen erst, sich das (diese Erzählung) gemeinsam zu erarbeiten. Mit Biden haben sie einen Präsidenten, der das gewährleisten kann. Ein Friedenspräsident gewissermaßen. Wunden heilen, die Verletzten hören, Geschichten austauschen. Das ist viel, das ist nicht Stagnation.
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