Sprachkritik nannte man das damals. Karl Kraus bis Peter Handke. Vorher schon Nietzsche, vorher schon Hölderlin. Büchner bezog sich auf J. M. R. Lenz und hat bei ihm schreiben gelernt, daher die „Novelle“. Alfred Döblin und Gottfried Benn, Else Lasker-Schüler. Laß uns nicht reden wie alle Welt, sonst werden wir gemein. Zum anderen die Rückbindung an ein Sprechen, das aus der Sache erwächst: aus der Kenntnis der Gegenstände und Sachverhalte. Nicht über allem schweben und von oben nichts erkennen, sondern nah sein, den Schmerz spüren, auch das Unvermögen der Sprache. Zur Not neue Wörter entdecken, sie erschaffen.
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